Das Raritätenkabinett (‚t Fraay Curieus) – Willem van Mieris
Willem van Mieris. Gemalt 1718.
Der alte holländische Titel (in Klammern) bezieht sich auf die Rufe „schön!“ (fraai) und „außergewöhnlich!“ (curieus), mit denen sich wandernde Darsteller ankündigten. Hier zeigt ein Darsteller ein hölzernes Triptychon mit Figuren aus einem Ritterroman, während er zweifellos den Umstehenden die Geschichte erzählt. Willem van Mieris war ein „Feinmaler“, was bedeutet, dass er die Szene äußerst detailliert und raffiniert wiedergab. Das Gemälde ist eigentlich auch eine Art Guckkasten.
Aus der Sammlung des Rijksmuseums, Amsterdam. Derzeit ausgestellt in 18. Jahrhundert, Amsterdamer Grachtenzimmer 1748 / Gemälde, Hauptgebäude.
Tafel, Ölfarbe (Farbe) · Originalgröße: 49 × 58 cm · Erworben mit Unterstützung des Vereniging Rembrandt, mit zusätzlichen Mitteln des Prins Bernhard Fonds und des Rijksmuseum Fonds
Druck: 49 × 58 cm, gedruckt auf archivfestem Baumwollpapier von Hahnemühle FineArt. Museumsgetreue Reproduktionsqualität, originalgetreu in Farben und Details.
Rahmen (optional): ein maßgefertigter Holzrahmen in mattschwarzem Finish, exakt auf die Maße dieses Drucks zugeschnitten, mit einem cremefarbenen Passepartout und Schutzverglasung. Fertig zum Aufhängen.
Quelle: https://id.rijksmuseum.nl/200411629. Bild unter CC0 vom Rijksmuseum veröffentlicht.